Mrz 18 2021

Faksimiles: Die Hintergründe

Ein nicht allzu gebräuchliches Wort – ist doch sein damit beschriebener Gegenstand auch nicht allzu häufig anzutreffen: Als Faksimile bezeichnet man, laut Etymologischem Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer), die originalgetreue Wiedergabe einer Vorlage (Handschrift, Druck etc.). Seit Anfang des 19. Jahrhunderts ist das Wort im Deutschen bezeugt und wurde möglicherweise aus dem Englischen übernommen, wo es seit dem 17. Jahrhundert belegt ist. Faksimiles oder auch Faksimilia (lateinisch: fac simile = „mache es ähnlich“) sind häufig in den Fällen historisch wertvoller gedruckter oder handschriftlich erstellter Dokumente originalgetreu reproduziert. Kamen früher überwiegend drucktechnische wie die lithografische Reproduktion zur Anwendung, sind es heute vor allem fotografische Verfahren.

Kleiner Exkurs: Der Begriff „Fax “leitet sich ebenfalls von dem Wort „Faksimile“ ab.

Faksimiles: Wo werden sie angewendet?

Sollte ein Original zu wertvoll sein, um ausgestellt zu werden, oder es schlicht verlorengegangen sein, eröffnet das Faksimile die Möglichkeit, ein historisch relevantes Dokument der Öffentlichkeit und/oder der Forschung zugänglich zu machen. Zur Anwendung kommt dies Verfahren beispielsweise bei mittelalterlichen Handschriften mit Buchmalereien, wie sie die WK Wertkontor GmbH vertreibt. Seltener betrifft es Urkunden oder Manuskripte literarischer Texte; aber dies kommt auch vor. Ihren Absatz finden Faksimiles heute am ehesten im Kreis von Liebhabern und Sammlern, wo sie aufgrund ihrer detaillierten und brillanten Nachbildung besonders geschätzt werden, wissen die Vertriebsmitarbeiter von WK Wertkontor aus eigener Erfahrung mit Kunden zu berichten.

Faksimiles: Wie sieht das technische Verfahren aus?

Früher ergab der technisch sehr aufwendige, rasterlose Lichtdruck die besten Ergebnisse, wird jedoch heute kaum noch angewendet, nachdem sich die digitalen Reproduktionstechniken durchgesetzt haben. Da der Aufwand bei der Herstellung hoch ist, ergeben sich ebensolche Kosten. Manche Verlage reagierten darauf und stellen neben den vollständigen und originalgetreuen Faksimiles eines bestimmten Originals auch verkleinerte oder anderweitig vereinfachte Varianten her. Die WK Wertkontor GmbH verzichtet auf diese Verfahren und bietet ausschließlich Faksimiles der höchsten Güteklasse an. Als Luxusgütervertrieb macht sie dies aus Überzeugung.

Ohne die Fotografie gäbe es heute keine Faksimiles in der hohen Qualität, wie wir sie kennen. Die detailgetreue Nachbildung eines Dokumentes oder Schriftstückes wird durch Zuhilfenahme modernster Scan- und Fototechniken erzielt. Dies bewirkt, dass die detailgetreue Nachbildung eines Dokumentes oder Schriftstückes dem Original in nichts nachsteht. Dies gilt nicht nur in Bezug auf den Inhalt, sondern auch in Größe, Layout, Schrift und häufig auch Papierbeschaffenheit.

Faksimile: eine Zusammenfassung im Überblick

Als Faksimile wird eine vorlagengetreue Nachbildung von Druckwerken sowie Handschriften oder grafischen Darstellungen bezeichnet. Dies betrifft vor allem seltene und/oder sehr alte Druckwerke, wie sie beispielsweise die WK Wertkontor GmbH vertreibt. Es handelt sich hierbei ganz allgemein um die möglichst originalgetreue Nachbildung einer Vorlage. Angefertigt werden solche Reproduktionen zumeist, um wertvolle, verschollene oder nur als Unikat vorhandene Exemplare nicht ausschließlich Wissenschaftlern zugänglich zu machen. Liebhaber dieser alten Künste und Sammler sollen auch davon profitieren können. In der Philatelie wird der Begriff Faksimile übrigens auch verwendet. Hier ist allerdings keine originalgetreue Kopie gemeint, sondern nur eine Briefmarke, die der ursprünglichen Marke ähnlichsieht. Eine vorlagengetreue Nachbildung wäre in diesem Falle als illegale Fälschung zu werten.