Jun 25 2018

WK Wertkontor informiert über die Hintergründe: Der historische Codex

Der Schwerpunkt des Produktsortiments der WK Wertkontor GmbH liegt derzeit auf faksimilierten Codices und Handschriften. Damit reagiert der Luxusgütervertrieb aus Gütersloh auf das Bedürfnis eines breiten deutschen Publikums, das sich im schnelllebigen 21. Jahrhundert nach schönen und gleichzeitig bleibenden Produkten sehnt. Für die wertebewusste Kundschaft fungieren die Faksimiles, die bedeutende Werke längst vergangener Zeiten eins zu eins nachbilden, als eine Art Anker im hektischen und vergänglichen Alltag. Sie sind das i-Tüpfelchen in jeder Privatbibliothek von Geschichts-, Kunst- und Literaturbegeisterten.

Die Faksimiles von WK Wertkontor, bei denen es sich ausschließlich um Reproduktionen geschichtlich relevanter Schriftstücke handelt, werden in meisterlicher, aufwändiger Handarbeit hergestellt. Sie stehen für Exklusivität und Qualität und werden durch langjährig erfahrenes Fachpersonal im direkten Vertrieb, beim Kunden zu Hause, ausführlich präsentiert und verkauft. Sowohl hinsichtlich der Qualität der Faksimiles als auch hinsichtlich der Verkaufsstrategie, die WK Wertkontor beim Verkauf der Produkte anwendet, wird man ihren bedeutenden historischen Vorbildern, den Codices und Handschriften, mehr als gerecht. Die von WK Wertkontor angebotenen Faksimiles sind Raritäten, da sie lediglich in geringen Auflagenzahlen gefertigt werden. In diesem Punkt gleichen sie ihren historischen Vorbildern, die teils einzigartig sind bzw. nur wenige Male hergestellt wurden. WK Wertkontor liefert im Folgenden Hintergrundinformationen zu dem historischen Codex.

Der historische Codex

Beim Codex handelt es sich um eine Handschrift in Form eines Buches. Der Codex löste die Schriftrolle im 4. Jahrhundert n. Chr. ab und blieb bis in die Neuzeit hinein erhalten. Codex geht auf das lateinische Wort „caudex“ zurück, was wörtlich übersetzt „Baumstamm“ oder „Holzklotz“ bedeutet. Codices waren ursprünglich mit Text beschriftete Holztafeln. Später fungierten diese Holzbrettchen als Buchdeckel, die beschriebene Papyrus- oder Pergamentblätter umschlossen.

Im Mittelalter wurden Codices in einem sehr aufwändigen Prozedere hergestellt. Herstellungsort hierfür waren meist klösterliche Skriptorien bzw. Schreibstuben. Klöster waren im Mittelalter die Zentren für Kultur und Bildung. Die hier lebenden Ordensbrüder gehörten zu den wenigen Menschen in dieser Zeit, die des Lesens und Schreibens mächtig waren. Nicht zuletzt aus diesem Grund wurden sie auch mit der Herstellung der in ihrer Erscheinung durchweg prachtvollen Codices betraut, die wichtige literarische Stoffe beinhalteten.

Zur Herstellung eines Codex‘ bedurfte es jedoch nicht nur des Schreibers selbst, sondern zahlreicher weiterer Spezialisten. Darunter der Personen, die den Beschreibstoff anfertigten. Bei diesen Stoffen handelte es sich im Mittelalter in der Hauptsache um kostbares und strapazierfähiges Pergament, also um Tierhäute. Ungefähr ab dem 13. Jahrhundert kam Papier als Beschreibstoff hinzu. Des Weiteren benötigte man Handwerker, die Tinte und Farbe herstellten sowie solche, die Materialien wie Leim, Garn, Leder und Holz für die Bindung des Codex‘ lieferten.

Die wichtigste Aufgabe kam jedoch den Schreibern zu. Zum einen planten sie die Gestaltung der Pergament-/Papierseiten und zum anderen beschrieben sie diese mit den bereits bestehenden Texten aus vorangegangenen Zeiten, aber auch mit neuen Texten. Anschließend vervielfältigten Kopisten das Geschriebene in meist begrenzter Zahl. Hiernach machten sich schließlich Rubrikatoren ans Werk, die wichtige Abschnitte hervorhoben, sowie speziell ausgebildete Buchmaler und Illuminatoren. Zuletzt trat der Buchbinder in Aktion sowie – für den Fall, dass man prunkvolle Einbandbeschlägen oder -verzierungen anbrachte – auch Goldschmiede, (Elfen-)Beinschnitzer und/oder Edelsteinschleifer.

Zahlreiche Codices, die, wie beschrieben, in vielen Einzelschritten sorgfältig hergestellt wurden, erreichten in späteren Zeiten große Bedeutung und zählen heute zu den wichtigsten literarischen Werken, Kunstobjekten und Geschichtszeugnissen überhaupt. Hierzu zählen auch die 14 ausgewählten faksimilierten Codices, welche die WK Wertkontor GmbH in geringer Auflagenzahl für ihre wertebewusste Kundschaft bereithält. Die Faksimiles von WK Wertkontor machen historische Stoffe in ihrer originalen Erscheinung rezipierbar.

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